Rentabilitätsvorschau · Umsatz, Kosten, Ergebnis

Rentabilitätsvorschau: Reicht der geplante Umsatz – auch in den Jahren danach?

Eine Rentabilitätsvorschau zeigt, was aus den Annahmen folgt: welcher Umsatz, welche Kosten, welches Ergebnis – Monat für Monat und über mehrere Jahre. Hier an einem vollständig durchgerechneten Beispiel von 2026 bis 2031.

Das Beispiel

Sechs Planjahre auf einem Blatt – vom Umsatz bis zum Jahresüberschuss

Der Musterfall: ein Elektrotechnik-Betrieb, gegründet zum 1. Januar 2026 – Installation, Materialverkauf sowie Service und Wartung, zunächst ein Inhaber ohne Personal, ab 2027 mit Mitarbeitern. Alle Daten sind erfunden, die Rechnung ist echt: So sieht die Rentabilitätsvorschau in RentaS aus.

RentaS BWA, 6-Jahres-Übersicht des Musterbetriebs Elektrotechnik: Umsätze von 150.000 Euro (2026) bis 425.000 Euro (2031), Wareneinsatz rund 31 Prozent, Rohertrag, Kostengruppen, Gesamtkosten und Betriebsergebnis je Planjahr.
Musterunternehmen · fiktive Daten · BWA, 6-Jahres-Übersicht vom Umsatz bis zum Betriebsergebnis · Musterbetrieb Elektrotechnik, 2026–2031
  • 150.000 € → 425.000 €Umsatz im ersten und im sechsten Planjahr
  • 38.731 € → 52.294 €Jahresüberschuss im ersten und im sechsten Planjahr
  • 69 %Rohertrag in jedem Jahr – der Wareneinsatz wächst mit dem Umsatz

Was eine Rentabilitätsvorschau beantworten muss

Die Fragen hinter den Zahlen

Ob für den Businessplan, das Bankgespräch oder die mittelfristige Planung eines bestehenden Unternehmens: Am Ende geht es um dieselben Fragen. Das Beispiel beantwortet sie der Reihe nach.

  1. Woraus entsteht der geplante Umsatz?
  2. Reicht er – auch in den Jahren danach?
  3. Welche Kosten drücken das Ergebnis?
  4. Wie sieht das erste Jahr Monat für Monat aus?
  5. Wie viel Umsatz braucht es mindestens?
  6. Was bleibt nach Steuern?
  7. Was, wenn es anders kommt?

Annahmen

Aus Annahmen wird Umsatz

Jede Rentabilitätsvorschau beginnt mit Annahmen. Im Beispiel: Installationen bringen 84.000 €, der Materialverkauf 54.000 € und Service und Wartung weitere 12.000 € – zusammen 150.000 € im ersten Jahr.

Im Prognose-Rechner legen Sie für jedes Umsatzkonto den Jahreswert und die Verteilung auf die Monate fest – von Hand, mit einer Vorlage für typische Umsatzverläufe, aus einem Quelljahr mit Wachstum oder für die Folgejahre fortgeschrieben. Der Wareneinsatz folgt im Beispiel mit rund 31 % vom Umsatz.

Bei einem bestehenden Unternehmen beginnt die Vorschau mit den Ist-Zahlen: Saldenliste über die DATEV-Schnittstelle einlesen und das abgeschlossene Jahr per Hochrechnung ins nächste übertragen – mit Prozentanpassung je Kategorie und einer Vorschau vor der Übernahme.

Schnelleingabe per Strg+V / Cmd+V

Eine Zeile aus einer Tabelle kopieren, auf die erste Monatszelle einfügen – RentaS verteilt die zwölf Werte über das Jahr.

RentaS Prognose-Rechner, Umsatzplanung für das Umsatzkonto Installation (8400) im Jahr 2026: Jahreswert 84.000 Euro, drei Wege für den Jahreswert (manuell, Einzeljahr aus Quelljahr mal Wachstum, Folgejahre fortschreiben), Auswahl von Umsatzverläufen als Vorlage und die Monatsverteilung in Prozent.
Musterunternehmen · fiktive Daten · Prognose-Rechner, Umsatzplanung für 2026 · Musterbetrieb Elektrotechnik

Sechs Jahre, eine Säule

Reicht der Umsatz – auch in den Jahren danach?

Ein einzelnes Jahr sagt wenig. Erst über mehrere Planjahre wird sichtbar, wie sich Umsatz, Kosten und Ergebnis zueinander entwickeln. Die Säule steht für den Umsatz eines Jahres; der goldene Teil ist der Jahresüberschuss.

  1. 2026

    Das Gründungsjahr

    150.000 € Umsatz – mit schwachem Januar (5.520 €), einer kleinen Delle im Sommer und der Spitze im November (16.410 €). Der Inhaber arbeitet zunächst ohne Personal. Die Anschaffungen von 53.000 € beginnen abzuschreiben (10.908 €). Jahresüberschuss: 38.731 €.

  2. 2027

    Das erste Personaljahr

    Der Umsatz steigt um 57 % auf 235.000 €. Mit den ersten Mitarbeitern entstehen Personalkosten von 46.007 € – die betrieblichen Kosten steigen von 59.528 € auf 108.886 €. Jahresüberschuss: 46.527 €.

  3. 2028

    Zweiter Transporter, mehr Personal

    Der Umsatz steigt um 32 % auf 310.000 €. Die Personalkosten wachsen auf 97.011 €, im Juli kommt ein zweiter Transporter für 32.000 € dazu. Trotz höherem Umsatz sinkt der Jahresüberschuss auf 40.804 €.

  4. 2029

    Wachstum kostet Marge

    365.000 € Umsatz. Der Wareneinsatz wächst im gleichen Verhältnis mit – gut 31 % –, die Personalkosten wachsen auf 127.837 € schneller. Jeder zusätzliche Euro Umsatz bringt deshalb weniger Ergebnis als im ersten Jahr. Jahresüberschuss: 41.513 €.

  5. 2030

    Der Umsatz wächst, das Ergebnis nicht

    400.000 € Umsatz, aber nur 37.642 € Jahresüberschuss – 9,4 % vom Umsatz. Die Personalkosten liegen bei 152.067 €. Wachstum, das Marge kostet, ist in der Vorschau sichtbar, lange bevor es im Jahresabschluss auftaucht.

  6. 2031

    Die ersten Anschaffungen sind abgeschrieben

    425.000 € Umsatz. Die Abschreibungen fallen von 15.975 € auf 6.775 €, weil die ersten Anschaffungen abgeschrieben sind, und die Zinsen auf 1.480 €. Jahresüberschuss: 52.294 €. Ob diese Entwicklung realistisch ist, entscheidet nicht die Rechnung – sondern die Annahmen dahinter.

Musterbetrieb Elektrotechnik · Planjahre 2026–2031
Rentabilitätsvorschau des Musterfalls, Werte aus der BWA · Musterunternehmen · fiktive Daten
Position202620272028202920302031
Umsatz150.000 €235.000 €310.000 €365.000 €400.000 €425.000 €
− Wareneinsatz46.200 €72.600 €96.800 €114.400 €125.400 €133.104 €
= Rohertrag103.800 €162.400 €213.200 €250.600 €274.600 €291.896 €
− Betriebliche Kosten inkl. Abschreibungen59.528 €108.886 €166.827 €203.702 €232.636 €232.788 €
= Betriebsergebnis44.272 €53.514 €46.373 €46.898 €41.964 €59.108 €
− Zinsen2.811 €2.760 €2.440 €2.120 €1.800 €1.480 €
− Gewerbesteuer2.731 €4.227 €3.129 €3.265 €2.522 €5.334 €
= Jahresüberschuss38.731 €46.527 €40.804 €41.513 €37.642 €52.294 €
Jahresüberschuss in % vom Umsatz25,8 %19,8 %13,2 %11,4 %9,4 %12,3 %

Kostenstruktur

Welche Kosten das Ergebnis drücken – und welche nicht mitwachsen

Im Beispiel wächst der Wareneinsatz im gleichen Verhältnis wie der Umsatz: rund 31 % in jedem Jahr. Die übrigen Kosten wachsen deutlich mit – vor allem die Personalkosten, die von 0 € im ersten auf 156.107 € im sechsten Jahr steigen. Die betrieblichen Kosten insgesamt wachsen von 59.528 € auf 232.788 €.

Deshalb steigt der Jahresüberschuss langsamer als der Umsatz: Sein Anteil sinkt von 25,8 % des Umsatzes im ersten auf 12,3 % im sechsten Jahr, mit dem Tiefpunkt 9,4 % im Jahr 2030. Auffällige Posten stehen in der Vorschau einzeln da – etwa die Personalkosten ab dem zweiten Jahr oder die sinkenden Abschreibungen, wenn Anschaffungen abgeschrieben sind.

Ein Jahresüberschuss ist kein Urteil. Bei einem Einzelunternehmen ohne Unternehmerlohn ist der Jahresüberschuss das Einkommen des Inhabers – vor Lebenshaltung, Krankenversicherung und Einkommensteuer. Ob das reicht, ist eine eigene Frage. Sie beantwortet die Seite zur Existenzgründung mit Gründungszuschuss am selben Musterfall.

  • 31 %Wareneinsatz vom Umsatz, in jedem Planjahr
  • 59.528 € → 232.788 €betriebliche Kosten pro Jahr, einschließlich Personal und Abschreibungen
  • 25,8 % → 12,3 %Jahresüberschuss in Prozent vom Umsatz, 2026 und 2031

Monat für Monat

Jeden Monat im Detail – das erste Jahr läuft nicht gleichmäßig

Statt nur mit Jahreswerten zu arbeiten, zeigt RentaS die Rentabilitätsvorschau Monat für Monat. Im Beispiel beginnt das erste Jahr mit 5.520 € Umsatz im Januar, erreicht 16.410 € im November und hat eine Delle im Juli und August. Jahres- und Monatswerte bleiben verbunden: Die zwölf Monate ergeben die 150.000 € der Jahresübersicht.

RentaS BWA-Monatsansicht 2026 des Musterbetriebs Elektrotechnik: Summe Umsätze von 5.520 Euro im Januar bis 16.410 Euro im November, Jahressumme 150.000 Euro, Wareneinsatz, Rohertrag und Kostengruppen je Monat.
Musterunternehmen · fiktive Daten · BWA, Monatsansicht 2026 · Musterbetrieb Elektrotechnik

Mindestumsatz

Wie viel Umsatz braucht es mindestens?

Die Break-even-Analyse zeigt die Umsatzschwelle, ab der die Kosten gedeckt sind. Grundlage ist die Einteilung jeder BWA-Position in fixe und variable Kosten. RentaS weist zwei Schwellen getrennt aus:

Operativ: Im Beispiel sind 2026 bei 91.757 € Umsatz die betrieblichen Kosten gedeckt. Einschließlich des privaten Bedarfs liegt die Schwelle bei 143.003 €. Geplant sind 150.000 €.

Eine Schwelle ist keine Garantie. Sie zeigt, wie viel Abstand die Planung zu ihrem Kipppunkt hat – ob die Annahmen halten, ist damit nicht gesagt.

RentaS Break-Even-Analyse 2026 des Musterbetriebs Elektrotechnik, Kernaussage: Deckungsbeitragsquote 66,5 Prozent, Break-even inklusive Privatbereich 143.003 Euro bei geplantem Umsatz von 150.000 Euro, Sicherheitsmarge 4,7 Prozent; ohne Privatbereich 91.757 Euro.
Musterunternehmen · fiktive Daten · Break-even-Analyse 2026 · Musterbetrieb Elektrotechnik

Steuern

Steuerliche Auswirkungen direkt mitgedacht

Steuerzeilen gehören dazu – sonst wirkt jedes Bild zu schön. Welche Steuern in die Ergebnisrechnung gehören, hängt von der Rechtsform ab: Bei Kapitalgesellschaften stehen Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer im Vordergrund. Bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften ist die Einkommensteuer eine persönliche Steuerbelastung, für die Gesamtbetrachtung aber relevant.

Im Beispiel – einem Einzelunternehmen – fällt schon 2026 Gewerbesteuer an: 2.731 €, bis 2031 steigt sie auf 5.334 €. Die Einkommensteuer berechnet RentaS im Privatbereich.

Die Werte sind eine Orientierung für die Beratung, keine verbindliche Steuerfestsetzung.

Planvarianten

Was, wenn es anders kommt?

Eine Rentabilitätsvorschau zeigt die Konsequenz der Annahmen – nicht mehr. Deshalb lohnt es sich, andere Annahmen durchzurechnen: weniger Aufträge im ersten Jahr, ein höherer Materialanteil, eine zusätzliche Anschaffung.

In RentaS legen Sie dafür mehrere vollständige Planvarianten an, etwa ohne und mit einer Maßnahme. Ändern Sie eine Annahme, rechnen Ertrag, Liquidität, Kennzahlen und Break-even neu. Die Varianten sind eigene Planstände; eine Ansicht, die sie nebeneinanderstellt, gibt es nicht.

Grundlagen

Was ist eine Rentabilitätsvorschau?

Eine Rentabilitätsvorschau zeigt, ob ein Unternehmen oder Vorhaben voraussichtlich Gewinne erwirtschaftet. Sie beantwortet die Ergebnisfrage: Welche Umsätze, Kosten und Gewinne sind zu erwarten? Typische Positionen sind:

  • Umsatz / Erlöse
  • Wareneinsatz / Materialeinsatz
  • Rohertrag
  • Personalkosten
  • Betriebskosten
  • Abschreibungen
  • Zinsen / Finanzierungskosten
  • Steuern je nach Rechtsform
  • Jahresüberschuss / Ergebnis

Liquiditätsplanung und Kapitalbedarfsplanung hängen eng damit zusammen, sind aber eigene Planungsbereiche: Sie beantworten, wann Geld tatsächlich fließt und wie hoch der Finanzierungsbedarf ist. Deshalb sollten die Bereiche verbunden, aber fachlich getrennt geplant werden – in RentaS in einem Modell, nicht vermischt in einer Tabelle.

Typische Fehler aus der Beratungspraxis

In der Beratungspraxis tauchen dieselben Lücken auf – oft dort, wo Annahmen, Monatsplanung und Auswertung getrennt voneinander geführt werden.

  • Umsätze werden zu optimistisch geplant
  • Privatentnahmen oder Unternehmerlohn fehlen
  • Steuern werden nicht berücksichtigt
  • Investitionen und Abschreibungen werden verwechselt
  • Tilgungen fehlen in der Liquiditätsplanung
  • Saisonale Schwankungen werden nicht abgebildet
  • Rentabilität, Liquidität und Kapitalbedarf werden vermischt – und keiner weiß später, woher das Loch kommt

Rechnen und einordnen

RentaS rechnet. Sie ordnen ein.

Die Software stellt keine Diagnose. Ein rechnerisch rentables Ergebnis ist nicht automatisch gut, ein Verlust im Anlaufjahr nicht automatisch schlecht – es kommt auf die Annahmen und den Zusammenhang an.

Das rechnet RentaS

  • Umsatz, Wareneinsatz, Kosten und Ergebnis – Monat für Monat und über bis zu sechs Planjahre
  • Gewerbe- und Einkommensteuer, Zinsen und Abschreibungen
  • die Break-even-Schwellen, operativ und einschließlich des privaten Bedarfs
  • Liquidität und Kapitalbedarf aus derselben Planung – bei einer Gründungsplanung auch die Planbilanz

Das beurteilen Sie

  • ob die Umsatzannahmen erreichbar sind
  • welche Kosten fehlen oder zu knapp angesetzt sind
  • wie groß der Abstand zur Schwelle sein sollte
  • was aus dem Ergebnis für Mandant, Bank oder Gesellschafter folgt

Bericht

Die Vorschau als bearbeitbare Word-Datei

Aus der Planung entsteht ein Bericht als bearbeitbare Word-Datei: Ertragsvorschau, Liquidität, Kapitalbedarf, Break-even und Kennzahlen – auf Wunsch mit dem Logo des Beraters. Die Einordnung und die Empfehlungen schreiben Sie selbst.

Berichtsseite Finanz-Dashboard des Musterbetriebs Werbetechnik: Break-even im Planjahr 2027 erreicht, Kontostand zum Jahresende 19.085 Euro, Umsatz 65.990 Euro, Jahresergebnis 22.777 Euro, Diagramme zu Umsatz und Ergebnis sowie zum Kontostand.
Musterunternehmen · fiktive Daten · Seite „Finanz-Dashboard“ aus dem Word-Bericht · Musterbetrieb Werbetechnik

Häufige Fragen

Fragen rund um die Rentabilitätsvorschau

Was ist eine Rentabilitätsvorschau?

Eine Rentabilitätsvorschau zeigt, ob ein Unternehmen oder Vorhaben voraussichtlich Gewinne erwirtschaftet. Sie fasst Umsätze, Kosten und das erwartete Ergebnis zu einer nachvollziehbaren Vorschau zusammen – als Grundlage für Planung, Beratung und Entscheidungen.

Wofür braucht man eine Rentabilitätsvorschau?

Typisch für Businessplan, Gründung, Finanzierung, Bankgespräch, Förderantrag oder die laufende Unternehmenssteuerung. Banken, Förderstellen und Berater erwarten nachvollziehbare Annahmen zu Umsatz, Kosten und Ergebnisentwicklung.

Was gehört in eine Rentabilitätsvorschau?

Zur Rentabilitätsplanung gehören Umsatz, Wareneinsatz, Rohertrag, Personalkosten, Betriebskosten, Abschreibungen, Zinsen, Steuern und Ergebnis. Liquiditätsplanung (Zahlungsflüsse) und Kapitalbedarfsplanung (Investitionen, Anlaufkosten, Finanzierungsbedarf) sind eigene Bereiche – in RentaS aber verbunden.

Wie unterscheidet sich eine Rentabilitätsvorschau von einer Liquiditätsplanung?

Die Rentabilitätsvorschau zeigt Gewinn oder Verlust aus Umsatz und Kosten. Die Liquiditätsplanung zeigt, wann Geld tatsächlich fließt. Kapitalbedarf und Finanzierung beantworten, wie viel Kapital benötigt wird. RentaS verbindet diese Bereiche, hält sie aber fachlich getrennt.

Wie erstellt man eine Rentabilitätsvorschau für einen Businessplan?

Zuerst Planannahmen zu Umsatz und Kosten, dann die Ergebnisentwicklung über mehrere Jahre – idealerweise mit Monatsdetail. In RentaS bleiben Annahmen, Jahres- und Monatswerte sowie Auswertung verbunden, sodass der Businessplan konsistent begründet werden kann.

Kann ich mehrere Jahre planen?

Ja, ein bis sechs Planjahre im selben Raster, jeweils mit Monatswerten. Das Beispiel auf dieser Seite reicht von 2026 bis 2031.

Werden Steuern berücksichtigt?

Ja. RentaS berechnet Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Einkommensteuer je nach Rechtsform. Bei Einzelunternehmen steht die Einkommensteuer im Privatbereich. Die Werte sind eine Orientierung für die Beratung, keine verbindliche Steuerfestsetzung.

Wie berechnet RentaS den Break-even?

Grundlage ist die Einteilung jeder BWA-Position in fixe und variable Kosten. RentaS weist die Umsatzschwelle operativ und einschließlich des privaten Bedarfs getrennt aus – im Beispiel 91.757 € und 143.003 € bei geplanten 150.000 €.

Kann ich private Entnahmen berücksichtigen?

Ja, im Privatbereich: Lebenshaltung, Krankenversicherung, Einkommensteuer und weitere private Positionen. RentaS zeigt, was nach Privatbereich und Kapitaldienst übrig bleibt – als Über- oder Unterdeckung.

Kann ich unterschiedliche Planvarianten anlegen?

Ja. Sie legen mehrere vollständige Planvarianten an, etwa ohne und mit einer Maßnahme. Eine geänderte Annahme rechnet Ertrag, Liquidität, Kennzahlen und Break-even neu. Die Varianten sind eigene Planstände; einen Nebeneinander-Vergleich in einer Ansicht gibt es nicht.

Unterstützt RentaS Rentabilitätsvorschauen für Bankgespräche und Förderanträge?

RentaS strukturiert die Rentabilitätsvorschau nachvollziehbar und verbindet sie mit Liquiditäts- und Finanzierungsplanung – einschließlich Kapitaldienst und Privatentnahmen, wo relevant. Daraus entsteht eine erklärbare Unterlage für Bank, Förderstelle oder Beratungsgespräch. Wie Bank oder Förderstelle sie beurteilen, entscheiden diese.

Kann ich die Ergebnisse in einen Bericht übernehmen?

Ja. RentaS erzeugt aus der Planung einen Bericht als bearbeitbare Word-Datei, auf Wunsch mit Ihrem Logo, Ihrer Akzentfarbe und Ihren Texten.

Ersetzt die Rentabilitätsvorschau die fachliche Beratung?

Nein. Sie zeigt die Konsequenz der Annahmen. Ob die Annahmen realistisch sind und was aus dem Ergebnis folgt, beurteilen Berater und Unternehmer.

Ist RentaS für Steuerberater, Unternehmensberater und Gründungsberater geeignet?

RentaS richtet sich an Steuerberater, Unternehmensberater, Gründungsberater, Wirtschaftsprüfer und KMU, die Planungen mandantenfähig und nachvollziehbar aufbauen möchten – von der Rentabilitätsvorschau bis zu Auswertung und Bericht auf einem Datenstand.

Live-Demo

Sehen Sie die Rentabilitätsvorschau an einem Ihrer Fälle

In der Demo gehen wir den Weg einmal durch – von den Annahmen über die Jahresübersicht bis zum Bericht. Individuell, keine Standard-Präsentation.

Sie gründen selbst und brauchen Unterstützung beim Aufsetzen oder Beurteilen einer Rentabilitätsvorschau? Beratungskontakt Torsten Schrimper